Cover: Häussler, Matthias, Die Last der Sonne

Häussler, Matthias

Die Last der Sonne

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Häussler, Matthias

Die Last der Sonne

Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft.

Deutsch Südwestafrika, 1904: Die OvaHerero erheben sich gegen die deutsche Kolonialherrschaft. Bei dem Versuch, ihren Widerstand zu brechen, begehen deutsche Truppen den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Später nehmen auch die Nama den Kampf gegen die Kolonialherrschaft auf. Matthias Häussler legt nun die erste Gesamtdarstellung der blutigen Kriege im heutigen Namibia vor.

Er habe sich die «Last der Sonne» aufgeladen und sie werde ihn erdrücken, prophezeite der Nama-Führer Hendrik Witbooi dem OvaHerero-Führer, Kamaharero, als dieser 1890 den Schutzvertrag mit dem Deutschen Reich unterschrieben hatte. Er sollte recht behalten. Doch wie kam es zu den Verbrechen der deutschen Kolonialtruppen bei der Niederschlagung der Aufstände? Matthias Häussler zeigt in seiner eindrücklichen Darstellung, wie die Gewalt langsam eskalierte und sich der Völkermord eher aus den Rahmenbedingungen und einem überzogenen Herrschaftswillen speiste als aus einer genozidalen Absicht. Dabei beschreibt er die OvaHerero und die Nama nicht bloß als ohnmächtige Opfer, sondern bewusst als eigenständige Akteure, deren Fähigkeiten und Erfolge die Kolonialherren mehr als einmal überraschten und ihren Vernichtungswillen erst richtig anstachelten.

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Inhalt
Einleitung

Kapitel 1
"Wir haben uns an unsere Offenbarung zu halten, das ist Gottes Wort" - Das vorkoloniale Namibia

Kapitel 2
"Als ob es überhaupt keine deutsche Oberhoheit gebe …" - Die deutsche Landnahme

Kapitel 3
"Eine inhumane Sache" - Die Kolonisierung unter Leutwein (1894 bis 1904)

Kapitel 4
"Wer will sich dann wundern, wenn sie blutige Vergeltung suchen?" - Die Siedler als Motor der Eskalation

Kapitel 5
"Brennt die afrikanische Steppe einmal …" - Vom Ausbruch des Krieges

Kapitel 6
"Denkzettel" - Die Deutschen erklären den Vernichtungskrieg

Kapitel 7
 "In Kolonialkriegen muss neben dem Führer immer auch der Diplomat stehen." - Die Operationen unter Leutwein

Kapitel 8
"Mit Strömen von Blut und Strömen von Geld" - Trothas Feldzug gegen die OvaHerero

Kapitel 9
"Die Kinder sollen Ruhe haben." - Die Nama im Krieg

Kapitel 10
"Das Volk ist erledigt" - Konzentrationslager und Arbeitszwang

Schlussbemerkung: Krieg und Genozid in Deutsch-Südwestafrika

Anhang
Anmerkungen
Quellen und Literaturverzeichnis
Archivquellen
Veröffentlichte Quellen und Forschungsliteratur
Bildnachweis
Orts- und Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85189-6

Erscheint am 20. August 2026

316 S., mit 9 Abbildungen und zwei Karten

Hardcover

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Häussler, Matthias

Die Last der Sonne

Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft

Deutsch Südwestafrika, 1904: Die OvaHerero erheben sich gegen die deutsche Kolonialherrschaft. Bei dem Versuch, ihren Widerstand zu brechen, begehen deutsche Truppen den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Später nehmen auch die Nama den Kampf gegen die Kolonialherrschaft auf. Matthias Häussler legt nun die erste Gesamtdarstellung der blutigen Kriege im heutigen Namibia vor.

Er habe sich die «Last der Sonne» aufgeladen und sie werde ihn erdrücken, prophezeite der Nama-Führer Hendrik Witbooi dem OvaHerero-Führer, Kamaharero, als dieser 1890 den Schutzvertrag mit dem Deutschen Reich unterschrieben hatte. Er sollte recht behalten. Doch wie kam es zu den Verbrechen der deutschen Kolonialtruppen bei der Niederschlagung der Aufstände? Matthias Häussler zeigt in seiner eindrücklichen Darstellung, wie die Gewalt langsam eskalierte und sich der Völkermord eher aus den Rahmenbedingungen und einem überzogenen Herrschaftswillen speiste als aus einer genozidalen Absicht. Dabei beschreibt er die OvaHerero und die Nama nicht bloß als ohnmächtige Opfer, sondern bewusst als eigenständige Akteure, deren Fähigkeiten und Erfolge die Kolonialherren mehr als einmal überraschten und ihren Vernichtungswillen erst richtig anstachelten.
Webcode: https://www.chbeck.de/40872183

Inhalt

Einleitung

Kapitel 1
"Wir haben uns an unsere Offenbarung zu halten, das ist Gottes Wort" - Das vorkoloniale Namibia

Kapitel 2
"Als ob es überhaupt keine deutsche Oberhoheit gebe …" - Die deutsche Landnahme

Kapitel 3
"Eine inhumane Sache" - Die Kolonisierung unter Leutwein (1894 bis 1904)

Kapitel 4
"Wer will sich dann wundern, wenn sie blutige Vergeltung suchen?" - Die Siedler als Motor der Eskalation

Kapitel 5
"Brennt die afrikanische Steppe einmal …" - Vom Ausbruch des Krieges

Kapitel 6
"Denkzettel" - Die Deutschen erklären den Vernichtungskrieg

Kapitel 7
 "In Kolonialkriegen muss neben dem Führer immer auch der Diplomat stehen." - Die Operationen unter Leutwein

Kapitel 8
"Mit Strömen von Blut und Strömen von Geld" - Trothas Feldzug gegen die OvaHerero

Kapitel 9
"Die Kinder sollen Ruhe haben." - Die Nama im Krieg

Kapitel 10
"Das Volk ist erledigt" - Konzentrationslager und Arbeitszwang

Schlussbemerkung: Krieg und Genozid in Deutsch-Südwestafrika

Anhang
Anmerkungen
Quellen und Literaturverzeichnis
Archivquellen
Veröffentlichte Quellen und Forschungsliteratur
Bildnachweis
Orts- und Personenregister