Verlag C.H.Beck, München

Der Verlag C.H.Beck, 1763 gegründet, gehört zu den ältesten und angesehensten Häusern im deutschen Verlagswesen. Mit über 900 Mitarbeitenden und rund 1.000 Neuerscheinungen in den beiden Verlagsbereichen Recht – Steuern – Wirtschaft und Literatur – Sachbuch – Wissenschaft ist er einer der größten Verlage Deutschlands.

Das Programm des Verlagsbereichs Literatur – Sachbuch - Wissenschaft strebt nach hoher Qualität und richtet sich an ein allgemeines Lesepublikum. Es umfasst die gesamte Spannweite der Kultur- und Geisteswissenschaften. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat es einen Schwerpunkt in der Geschichte, in der C.H.Beck auf dem Buchmarkt eine führende Rolle einnimmt. Traditionell bilden dabei ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Autorenstamm, der zunehmend auch durch erstklassige Journalistinnen und Journalisten erweitert wurde. Zudem hat sich das Portefeuille internationalisiert. Während in den vorangegangenen Jahrzehnten überwiegend deutsche Autorinnen und Autoren wie etwa Thomas Nipperdey, Hans-Ulrich Wehler, Heinrich August Winkler oder Aleida und Jan Assmann das Programm geprägt haben, gehören inzwischen auch internationale Namen wie etwa Amartya Sen, Thomas Piketty, Jill Lepore oder Yuval Noah Harari zum Profil des Hauses. 

Neben den klassischen Geisteswissenschaften und der Kunstgeschichte widmet sich das Programm seit langem der jüdischen Geschichte und Kultur sowie den Islamwissenschaften. Hinzu kommen die Politik- und Sozialwissenschaften und die Philosophie. Dabei präsentiert der Verlag von der kompakten Reihe „Wissen“ bis hin zu mehrbändigen Gesamtdarstellungen seine Inhalte in unterschiedlicher Art und Weise, um auf möglichst vielfältige Weise seine Leserschaft zu erreichen. Reportagen, Essays und die sogenannte literary non-fiction mit ihren sehr beliebten und besonders zugänglichen Erzählformen runden das Sachbuchprogramm ebenso ab wie die Biografien, die ebenfalls zu den Kernkompetenzen des Hauses zählen. In der Summe erstreckt sich das weitgefächerte Programm damit vom akademischen Handbuch bis hin zu Bestsellern mit sechsstelligen Auflagen.

Werke und Autoren des Verlages wurden mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels, dem Preis der Leipziger Buchmesse, dem Historikerpreis sowie dem Deutschen Sachbuchpreis. Was alle Bücher des Hauses vereint, ist der Anspruch an die intellektuelle und darstellerische Qualität sowie der Glaube an den gesellschaftlichen Wert einer wissensbasierten Aufklärung, in deren Zeichen der Verlag vor mehr als 260 Jahren gegründet wurde.  

Im literarischen Programm von C.H.Beck erscheinen deutschsprachige und internationale Gegenwartsliteratur sowie Klassiker. Zur Mediengruppe C.H.Beck gehört außerdem der Unionsverlag mit Sitz in Zürich, der auf internationale Literatur spezialisiert ist.

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Kleine Chronik des Verlags C.H.Beck 1763 - 2013